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Tierheime im Ausland

Der Verein „Északbalatoni Ebmentö Egyesület“ (Hundehilfe Nordbalaton) hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die ausgesetzten und zum Teil schwer misshandelten Hunde auf Ungarns Straßen zu kümmern. Ebenso hilft er kranken und alten Tieren, sowie natürlich Welpen. Verletzte und kranke Tiere werden tierärztlich versorgt, alle werden entwurmt, geimpft, teilweise kastriert, gechipt und registriert! Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und befreundeten Tierschutzorganisationen wird für diese Tiere ein passendes und verantwortungsbewusstes neues Zuhause in Ungarn, Deutschland, Österreich und der Schweiz gesucht. Ein weiteres wichtiges Ziel des Vereins ist es, der ungarischen Bevölkerung beratend zur Seite zu stehen. Der Verein informiert über die Vorteile der Kastration und artgerechter Haltung von Hunden und Katzen. Er berät bei Gesundheitsfragen und zeigt Alternativen zur Kettenhaltung auf, ganz im Sinne der neuen ungarischen Tierschutzverordnung, welche am 1. Juli 2010 in Kraft getreten ist. Oberstes Ziel ist es, den ungarischen Tierhaltern die Einhaltung des neu erlassenen Tierschutzgesetzes nahe zu bringen, das Tier als Freund zu begreifen, es zu achten, seine Bedürfnisse zu respektieren und sein Leben schützen zu lernen. Die Auffangstation Balatonfüred wurde erfolgreich in ein anerkanntes Tierheim umgewandelt. Gemeinsam mit dem Gyepmester - Herrn Sándor Szabó - betreut der Verein seit 2008 die Hunde in der Auffangstation Balatonfüred. Die Tiere werden über den Verein tierärztlich versorgt, geimpft, zum Teil kastriert, gechipt, registriert und in unser Tierheim übernommen. Der Verein versucht - in enger Zusammenarbeit mit Herrn Szabó - nach Ablauf der 14-tägigen Aufbewahrungsfrist, geeignete neue Zuhause für die Tiere zu finden. Die Versorgung mit ausreichend Futter stellt die „Északbalatoni Ebmentö Egyesület“ bis zum Zeitpunkt der Vermittlung sicher. Bis und mit dem Jahr 2014 konnten schon mehr als 1160 Tiere an neue Halter in Ungarn und im Ausland vermittelt werden. Im laufenden Jahr beläuft sich die Zahl bereits auf mehr als 130 vermittelte Tiere (Stand per Nov. 2014). Zusätzlich konnten mehrere entlaufene Tiere - teilweise sogar von in Ungarn weilenden Touristen - durch die Bemühungen des Vereins mit ihren Besitzern wiedervereint werden. Eines der vorrangigen Ziele des Vereins war es unter anderem, die Auffang- station in ein Tierheim umzuwandeln. Dies ist uns gelungen und wir haben die staatliche Anerkennung zum Tierheim bekommen. Der Verein möchte den Hunden im Tierheim bis zu deren Vermittlung einen artgerechten und sicheren Aufenthalt (nach ungarischem und europäischem Standard) ermöglichen. Dafür setzt sich der Verein mit all seiner Kraft und Energie ein!

Tierheime im Ausland

Hier möchten wir unser Tierheim in Nordungarn vorstellen:

Wir haben unsere Stiftung im Juni 2016 ins Leben gerufen um Tieren in Not (vor allem die gequälten, ausgesetzten Hunde und Katzen) zu helfen in Komitat Nógrád. Genau so wichtig finden wir die Erklärung der Bevölkerung, die Prävention.

Wir sind ein kleines Team von Nordungarn, Balassagyarmat. Hier und in der Umgebung (ca. 29 Dörfer) retten wir ausgesetzte, gequälte und unter unmenschlichen Umständen lebenden Hunde und auch andere Tiere. Wir sind 3 Frauen und 2 Männer in der Gruppe (von denen einer Tierarzt ist). 

Bei uns allem ist Vollhaus zu Hause: bei jeder ca. 5-6 gerettete Hunde zu Hause – neben dem eigenen Lieblingen. Da wir selber noch kein Tierheim haben, versuchen wir unsere weitere Schützlinge (im letzten Jahr konnten wir 350 Hunde retten) in Tierheime zu bringen, aber es ist schwierig, da die Tierheime in Ungarn fast alle überfüllt sind. Unsere wenige Pflegestellen sind auch voll, und die andere Tierschutzorganisationen können uns auch nicht immer helfen. Darum wenn wir keine andere Lösung finden, müssen wir die Hunde in eine „Hundepension” (sieht eher aus, wie ein Tierheim) bringen. Wir haben ständig 25-40 Hunde in der Pension, das bedeutet ca. 1.200 – 2.000 EUR für einen Monat. Es ist extrem schwierig, fast unmöglich diese Summe von Monat zu Monat immer wieder aufzutreiben – da wir gar keine finanzielle Unterstützung bekommen. Wir sind alle zivile Tierschützer, wir opfern gerne unsere Zeit, Energie und Geld für die hilflose Tiere, auch wenn wir selber nicht viel haben. Wir lassen nie ein Tier an der Strasse oder unter unmenschlichen Umständen, irgendeine Lösung finden wir immer. 

Im Juni 2016  haben wir unsere Stiftung gegründet, das war der erste Schritt um unseren Traum zu verwirklichen: ein niveauvolles Tierheim bauen für 50 Hunde nach europäischen Standards. Es ist leider sehr nötig, da hier findet man täglich ausgesetzte Hunde an der Strasse im Kartonschachtel, in Mülltonnen, im Wald, in den See geworfen, usw. Auch wegen Tierquälerei bekommen wir oft Meldungen. Die Gemeinde von der Stadt Balassagyarmat unterstützt uns mit einem grossen Grundstück und wir hoffen auch Hilfe vom ausländischen Organisationen (nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch moralische, so wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind) und unsere Schützlinge nach Ausland vermitteln.

Was wir immer brauchen können für unsere Schützlinge: Decken, Tücher, Hundeboxe, Halsbänder, Zecken- und Flohmittel, Futterspende, finanzielle Hilfe beim Impf- und Pensionskosten, Kastrationen.

Im letzten Jahr wurde unsere Stiftung von der Stadt Balassagyarmat ausgezeichnet und den Preis „Für die Gesellschaft Balassagyarmat” bekommen für unsere Arbeit.